In dieser Blogserie wird regelmässig von einem Mitglied der Mensa-Gruppe der NEUF ein neues vegetarisches oder veganes Rezept veröffentlicht. Die Rezepte sind einfach nachzukochen und es werden möglichst biologische, regionale und saisonale Produkte zu ihrer Kreation verwendet. Viel Spass beim Ausprobieren!

Pfannkuchen geht immer. Ob zum Frühstück, Mittag- oder Abendessen. Dabei kann man sich auch zwischen süss oder salzig entscheiden. (Ich persönlich beginne immer mit salzig und dann noch süss als Dessert. Wenn man schon Pfannkuchen macht, sollte man das auch ausnützen.) Dieses Mal habe ich mich für eine Spinat-Tofu-Füllung entschieden. Spinat ist gerade Saison und Tofu passt meiner Meinung nach gut dazu.

Zutaten (für 4 Stück) für den Teig:
300 ml Sojamilch oder Reismilch
125g helles Mehl
1 TL Zitronensaft oder Weissweinessig
2 EL neutrales Pflanzenöl
1 Prise Salz

Zutaten für die Füllung:
500g frischen Spinat
Reis-Cuisine/Sojarahm nach Belieben
200 g Tofu

Zubereitung:
Wenn ich etwas mit Tofu zubereite, beginne ich immer zuerst damit. Ich wickle den Tofu in ein sauberes Küchentuch oder in etwas Küchenpapier und lege dann ein schweres Gewicht darauf, so wird dem Tofu Wasser entzogen und beim Kochen wird er schön knusprig.
Für den Teig verquirlt man alle Zutaten zu einer glatten Masse und lässt ihn dann etwa 10 min beiseite stehen. In der Zwischenzeit kann man sich um die Füllung der Pfannkuchen kümmern.

Spinat gut waschen und in einen hohen Topf geben, Deckel drauf, auf den Herd stellen (niedrige Temperatur) und ein wenig Wasser (wirklich nur ein ganz wenig) dazu geben. Innerhalb von 5 min fällt der Spinat dann schon zusammen dank dem Dampf der im Topf entsteht. Ich habe dann noch ein wenig Reisrahm dazu gegeben, für den Geschmack. Doch ohne Rahm Zusatz schmeckt der Spinat genauso gut. Den Tofu in dünne Scheiben schneiden und kurz bei hoher Temperatur knusprig abraten.

Nun zu den eigentlichen Pfannkuchen. Ein wenig vom vorbereiteten Teig in eine mit Öl bepinselte Bratpfanne geben und die Pfannkuchen 2-5 min darin beidseitig anbraten. Jetzt kann man sich an das Befüllen den Pfannkuchen machen und sich dabei schon überlegen, was man später in den Dessert-Pfannkuchen geben möchte 😀

Quelle: Buch: Vegan – die pure Kochlust von Philip Hochuli

Text und Bilder von: Noemi Verdicchia